Kill Print Volume II

Jobanzeigen über Printmedien sind tot: 5 Gründe, warum Du beim Recruiting unbedingt auf Online Marketing setzen solltest!

20.05.2020

 

Autor

Frederic Roder

Dein Experte in Sachen Online Marketing

 

Kill Print - Volume 2! Wie versprochen, hier ist der zweite Teil meines Artikels. Es erwarten Dich drei weitere gute Gründe, warum Du beim Recruiting unbedingt auf Online Marketing setzen solltest! Falls Du den ersten Artikel verpasst hast, hier nochmal der Link: Kill Print - Volume 1.

3. Minimale Kosten bei maximaler Effektivität

Wer schonmal eine Printanzeige gebucht hat, wird wissen, wie viel Geld dafür in die Hand genommen werden muss. Und zwar nicht für eine ganze Seite, wo die Anzeige wohl eher ins Auge fallen würde – vorausgesetzt, der Leser überspringt die Seite nicht. Und selbst wenn eine ganze Seite gebucht wird, der gewünschte Effekt bleibt meist aus!

 

Das sind die Erfahrungen, die unsere Kunden gemacht haben, bevor sie zu uns kamen. Aber gut, 1/1 Seite kriegt man ja auch schon ab 58.000 €, wenn wir als Beispiel mal die Gesamtausgabe aus HAMBURGER ABENDBLATT und BERGEDORFER ZEITUNG nehmen (Quelle: https://www.die-zeitungen.de/fileadmin/files/documents/Tarife_PDF_2020/Hamburger_Abendblatt_Mediadaten_2020_Nr._4.pdf

 

Bei einer Reichweite von 416.000 Lesern macht das einen Tausender-Kontakt-Preis (TKP) von etwa 139 € – Schnäppchen, oder? Zum Vergleich: der TKP auf Facebook und Instagram beträgt mit durchschnittlich 3,50 € nur einen Bruchteil davon. Nagel mich bitte nicht auf die 3,50 € fest, der TKP ist selbstverständlich immer abhängig von der festgelegten Zielgruppe und der Performance Deiner Kampagne. Fakt ist, er ist wesentlich günstiger, Punkt!

 

Was bedeutet das in der Praxis? Ganz einfach! Du erreichst dieselbe Reichweite (416.000) für deutlich geringere Kosten! Dazu kommt der extrem geringe Streuverlust, den wir im vorherigen Absatz erläutert haben. Wenn wir nur die Personen ansprechen, von denen wir wissen, dass sie an unserem Produkt oder unserer Dienstleistung interessiert sein könnten, erreichen wir eine qualitativ sehr hochwertige Zielgruppe (ohne viel Streuverlust).

 

Die beste Zielgruppe zum günstigsten Preis – mit Online-Kanälen wie Google, Facebook und Co. absolut möglich! 2:0 für Online-Marketing!

4. Weniger Aufwand durch automatisierte Prozesse

Wir sind dabei, Menschen zum Mars zu fliegen, selbstfahrende Autos zu entwickeln, einen Großteil unserer Kommunikation über WhatsApp stattfinden zu lassen. Und gleichzeitig schalten wir Anzeigen im ältesten Medium unserer Zeit! Ich bin wahrlich kein Verfechter von Print-Anzeigen – okay, vielleicht ein bisschen, wenn es wirklich sinnvoll ist. Aber für die konkreten Ziele der Mitarbeitergewinnung und Leadgenerierung fährst Du mit Online-Marketing definitiv besser. Da gibt es aus meiner Sicht keine zwei Meinungen!

 

Und trotzdem höre ich immer wieder Sätze wie: “Wir haben da mal 'ne Anzeige in der Tageszeitung geschaltet, die hat uns viel Geld gekostet, ist aber irgendwie nichts bei rumgekommen.” Die Gründe dafür habe ich Dir bereits genannt: hoher Streuverlust, hoher TKP.

 

Weniger Aufwand durch automatisierte Prozesse: was für die Technik-Branche ganz selbstverständlich ist, ist für viele Unternehmen im Dienstleistungssektor noch undenkbar. Den gesamten Recruiting-Prozess vom Finden der richtigen Zielgruppe über Online-Kanäle, die Weiterleitung auf die Karriereseite bis hin zum erfolgreichen Absenden einer Bewerbung vollkommen automatisieren? Funktioniert, und zwar extrem gut! Und das Schöne daran ist: die Job-Anzeigen sammeln solange Bewerbungen ein, bis sie pausiert oder beendet werden, quasi ganz von selbst.

 

Zugegeben, für eine erfolgreiche Recruiting-Kampagne bedarf es des richtigen Set-Ups und des Wissens, an welchen Schrauben zu drehen ist. Einen "An-Knopf" in dem Sinne gibt es also nicht. Ist die Maschine aber erstmal angeschmissen, gilt es nur noch, sie in regelmäßigen Abständen zu ölen, wie den Motor eines Autos.

 

Das World Wide Web bietet eine Vielzahl an Tools und Möglichkeiten, Deine Recruiting-Prozesse so angenehm und problemlos wie möglich zu gestalten. Übrigens: Automatisierungen sparen nicht nur Zeit und Geld, sie sind zudem äußerst verlässlich!

5. Mehr Bewerbungen dank einfachem Bewerbungsprozess 

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte: 10 von 10 Personen würden eine einfache Online-Bewerbung einer postalischen Bewerbung vorziehen! Stimmst Du mir zu?

 

Die Argumente dafür liegen auf der Hand: keine Lust, Bewerbungsmappen zu kaufen, keine Lust, zur Post zu laufen, keine Lust, Geld fürs Absenden zu zahlen, keine Lust zu warten, bis die Bewerbung ankommt – vor allem dann nicht, wenn ich die Möglichkeit habe, meine Bewerbung ganz bequem von der Couch zu verschicken, 100% kostenlos und mit dem Wissen, sie ist direkt beim Unternehmen eingegangen.

 

Wie sieht es mit dem Inhalt der Bewerbung aus? Anschreiben und Lebenslauf mit Foto sind die klassischen Content-Elemente einer Bewerbung. Aber ist das noch zeitgemäß? Bei wie vielen Menschen scheitert die Jobsuche bereits beim Anschreiben? Warum den Bewerber nicht einfach zum Vorstellungsgespräch einladen und seine Motivation im direkten Gespräch erfahren? 

 

Stop! Natürlich muss der Bewerber relevante Kriterien erfüllen, um zum persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Aber bitte: "keep it short and simple!" Ist es wirklich notwendig zu wissen, wo der Bewerber wohnt, auf welche Grundschule, welche weiterführende Schule er gegangen ist oder wie seine Eltern heißen – okay, das mit Namen der Eltern ist hoffentlich schon vor Jahrzehnten abgeschafft worden!

 

Name, Geburtstag, E-Mail-Adresse, Ausbildung und / oder Studium, Weiterbildungen – das sind die wirklich wichtigen Angaben. Mehr braucht es für den ersten Kontakt nicht! Alle anderen Informationen wirst Du noch früh genug erfahren. Wichtig ist im ersten Schritt, dass der Bewerber über seinen Schatten gesprungen ist, Kontakt mit Dir aufgenommen und sein Interesse an einer Stelle in Deinem Unternehmen bekundet hat.

WhatsApp als neue Bewerbungsmöglichkeit?!

Welche Möglichkeiten bieten wir ihm für die erste Kontaktaufnahme? E-Mail? Bewerbungsformular? Direkter Anruf? Überlassen wir dem Bewerber selbst die Entscheidung, denn Menschen sind verschieden. Wo der eine lieber in die Offensive geht und direkt anruft, ist der andere eher zurückhaltender und sendet seine Daten lieber über ein Bewerbungsformular. Das Ergebnis ist dasselbe: Du hast eine Bewerbung erhalten!

 

E-Mail, Telefon und Bewerbungsformular sind in der heutigen Zeit aber längst nicht mehr die "modernsten” Methoden. Warum nicht neue Wege gehen, sich an Trends orientieren, den Menschen die Bewerbungen so einfach wie möglich machen. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber Bewerbungen über WhatsApp sind aktuell der neueste Schrei! Logisch, die App ist fast auf jedem Smartphone zu finden und bei den meisten mehrmals täglich im Einsatz.

 

Lassen wir den Bewerber doch in seiner Komfortzone und machen es ihm so einfach wie noch nie! Natürlich bedarf es im Nachgang noch einiger weiterer Infos zum Bewerber, die Du Dir auch einholen solltest. Aber hast Du erstmal verstanden und verinnerlicht, dass die erste Kontaktaufnahme entscheidend ist, und dass Du Deine Prozesse daraufhin optimieren solltest, wirst Du merken, wie viel mehr Bewerbungen Du erhältst!

 

Die Frage lautet nicht, OB Du in Zukunft Online-Marketing für Dein Recruiting einsetzt, sondern WANN? Am besten noch heute! Tag für Tag begeistern sich mehr Unternehmen für die Möglichkeiten, die das Online-Marketing ihnen bietet.

 

Jetzt bist Du an der Reihe!
Stay curious.