Die Zauberformel für sichtbare Erfolge mit unsichtbarer Werbung – eine neue Form von Native Ads machen 2020 den Unterschied!

20.04.2020

 

Autor

Frederic Roder

Dein Experte in Sachen Online Marketing

 

Wenn Du im Marketing arbeitest oder Dich dafür interessierst, hast Du mit Sicherheit schon mal vom sogenannten „Native Advertising“ gehört – solltest Du zumindest! Denn Native Advertising ist meiner Meinung nach die derzeit am schnellsten wachsende Werbemethode, vor allem in Social Media. Für Euch, die gerade schon dabei sind, den Begriff zu googeln, weil Ihr überhaupt nichts mit Native Advertising anfangen könnt, schon erledigt! Unser alter Freund Wiki erklärt den Begriff wie folgt:​

 

"Native Advertising (zu Deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“) ist eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, die durch das Anbieten von Inhalten so gestaltet ist, dass sie nur schwer von redaktionellen Artikeln zu unterscheiden ist und die Aufmerksamkeit der Nutzer durch Tarnung auf sich zieht."

(Quelle: wikipedia.org)

 

Wow! Endlich mal eine Erklärung, die man auf Anhieb versteht, ohne den Satz fünf Mal lesen zu müssen. Aber er hat recht! Native Ads sind dadurch charakterisiert, dass Du auf den ersten Blick nicht erkennst, dass es sich um Werbung handelt – quasi „unsichtbare“ Werbung, wenn Du so willst. Idealerweise sollte sich Deine Native Ad harmonisch in das Umfeld des Users einfügen und ihn nicht beim Surfen stören. Wenn Dir das gelingt, wird Deine Anzeige als wertvolle News oder spannender Beitrag wahrgenommen, statt als nervige Banner-Werbung.

 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast auch Du Dich schonmal von einer Native Ad täuschen lassen. Bild-Text-Anzeigen auf Nachrichtenseiten oder Advertorials sind extrem beliebte Formen, um an dieser Stelle beispielhaft zwei zu nennen. Doch in diesem Jahr treibt eine neue Form von Native Advertising, vor allem auf den beliebten Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram und TikTok, sein Unwesen - „Native Advertising 2.0“, könnte man sagen. Was steckt dahinter?

 

Um diese neue Art vom klassischen Native Advertising zu differenzieren, habe ich gemeinsam mit unserer Content-Expertin Natascha Götzken nach einem Begriff für Native Advertising 2.0 gesucht und nach langem hin und her schlussendlich auch gefunden: wir taufen sie auf den Namen „Super Native Ads“! Hierbei handelt es sich um authentische Beiträge im Feed des Nutzers (meist als Video in der Story), die sich von den privaten Posts anderer Instagram-User kaum unterscheiden lassen. Der Beitrag fügt sich also stilistisch nahtlos in den bestehenden Content des Nutzers ein und passt sich dem Look&Feel der "echten" Beiträge optimal an.

 

Zugegeben, zu Neologen werden wir damit leider nicht. Auf der App "Shpock", einer Online-Marktplatz-Plattform, die das private Kaufen und Verkaufen von Dingen in der Umgebung ermöglicht, nutzte die japanische Werbeagentur Dentsu diese neuartige Werbemethode als First Mover. Das Ergebnis siehst Du hier (Quelle: https://www.horizont.at/marketing/news/shpock-realisiert-gemeinsam-mit-dentsu-neue-super-native-ad-70084):

 

 

Und? Hast Du die bezahlte Anzeige gefunden? Davon gehe ich stark aus! Ganz so gelungen ist die Ad nämlich nicht, finde ich. Besser funktioniert als klassische Anzeigen hat sie trotzdem!

 

Also haben wir uns gedacht: wenn Super Native Ads auf Online-Marktplätze so gut performen, warum dann nicht auch auf Social Media - den wohl nativsten aller Medien! Gesagt, getan! Warum Du im Jahr 2020 unbedingt auf Super Native Ads setzen solltest, und wie sie Dein Marketing verändern werden, zeige ich Dir JETZT!

Wie Super Native Ads Dein Marketing im Jahr 2020 verändern werden!

Eines sollten wir uns immer vor Augen führen: Werbung in Social Media spielt sich in unserem privaten Umfeld ab. Wir öffnen Facebook, Instagram & Co. nicht, um uns aktiv Werbung anzuschauen (gut, vielleicht mal für einen 50%-Rabattcode für Tee, aber das ist nicht die Regel!), sondern vielmehr, um durch Beiträge von Freunden oder Influencern auf dem Laufenden zu bleiben und inspiriert zu werden. Klingt logisch oder? Genau dieser Aspekt rückt aber immer noch viel zu häufig bei der Gestaltung von Werbeanzeigen in den Hintergrund und lässt uns unsere Werbechancen nicht ideal ausnutzen.

 

Sicher wirst auch Du gemerkt haben, dass Videos in Social Media derzeit extrem erfolgreich sind. Dazu müssen wir uns nur das neue Social Network TikTok anschauen. Du kennst TikTok nicht? Wenn Du nicht zur Generation Z gehörst und / oder nicht im Online-Marketing arbeitest, hast Du eine gute Entschuldigung. Wenn nicht, weißt Du, was Du diese Woche zu tun hast! TikTok ist laut eigenen Aussagen „die führende Plattform für kurze Videos auf dem Smartphone“ und verfolgt eine Mission:

 

„(...) das Leben der Menschen zu bereichern und zu inspirieren, indem wir ein Zuhause für die Kreativität unserer Nutzer*innen sind und ihnen eine authentische, freudvolle und positive Erfahrung bieten.“
(Quelle: tiktok.com)

 

Hat TikTok Erfolg damit? Aber sowas von! Die App steht an Platz 1 der weltweiten Download-Charts im ersten Quartal 2020 und toppt damit Riesen wie Facebook, Instagram und WhatsApp!

Was sagt uns das? Videos sind King und werden aktuell am allerliebsten konsumiert. Sie sind damit das natürlichste und nativste Format, was Instagram, Facebook, TikTok & Co. zu bieten haben. Nur mal so am Rande: allein auf TikTok verbringen deutsche User täglich im Durchschnitt 50 Minuten und auf Instagram nutzen 500 Mio. Nutzer weltweit täglich die Story-Funktion, ein Großteil davon für Videos (Quelle: futurebiz.de).

 

Was bedeutet das für klassische Anzeigen im Textformat? Meiner Meinung nach sind Textanzeigen längst nicht mehr so erfolgreich wie Video-Anzeigen im Story-Format und rücken immer mehr in den Hintergrund. Bei einer Aufmerksamkeitsspanne wie der eines Goldfisches von gerade einmal 8 Sekunden, behaupte ich, möchte sich niemand mehr mit langen Texten befassen, die ganz offensichtlich zu Werbezwecken dienen und nur selten einen echten Mehrwert bieten.

 

Die Kreativität der Marketer wird in Zukunft immer weiter in den Vordergrund rücken. Das Umstellen von Text zu Bild - aber vor allem von Bild zu Video - als primäres Anzeigenformat von Super Native Ads ist eine große Herausforderung, wird aber definitiv belohnt, das verspreche ich Dir! Deine Zielgruppe wird eine gute Super Native Ad nicht sofort von den Story- und Feed-Beiträgen von Freunden, Familienmitgliedern oder auch Influencern unterscheiden können. Sie wird quasi „unauffällig auffällig“ in den Feed Deiner Zielgruppe eingebettet. Genau das macht Super Native Ads so unglaublich effektiv! Der Supermarkt-Riese Aldi hat das Prinzip verstanden:

Super Native Ad - Beispiel ALDI Süd

Für den Erfolg von Super Native Ads in Social Media ist es enorm wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen. Welche Inhalte konsumiert meine Zielgruppe? Wie ist der Content aufbereitet? Gibt es beliebte Accounts, auf denen ich mich inspirieren lassen kann? Folgen wir mit unseren Werbeanzeigen doch einfach der Mission von TikTok: „(…) das Leben der Menschen zu bereichern und zu inspirieren (…) und ihnen eine authentische, freudvolle und positive Erfahrung bieten.“

 

It's worth it!

Warum Super Native Ads Deine Klicks und Conversions in die Höhe boosten!

Ich finde, wir leben in einer Zeit, in der Werbung oft an Marktgeschrei erinnert: „Mein Produkt ist besser!“, „Mein Produkt ist billiger!“, „Mediamarkt ist besser!“, „Saturn ist besser!“, „20% auf alles – außer auf Tiernahrung!“ - alles klar Bruce, wir haben es ja verstanden! Wie zur Hölle soll sich da jemand entscheiden können? Wie soll sich Deine Zielgruppe entscheiden, geschweige denn den Durchblick behalten? Erfahrungsgemäß lehnt ein Großteil der Menschen auf der Suche nach dem passenden Produkt oder der passenden Dienstleistung das Buhlen um Aufmerksamkeit von vorneherein konsequent ab. Man kennt es selbst. Du betrittst den Laden eines Schuhgeschäfts, willst Dir die neuesten Sneaker anschauen und rufst schonmal vorsichtshalber quer durch den Laden: „Nein danke, ich schaue mich hier nur um!“ Liebe Verkäufer, weniger ist manchmal mehr. Das gleiche gilt für uns Marketer!

 

Die Zahlen sprechen für sich: Native Ads werden von Nutzern 53% öfter angesehen als traditionelle Anzeigen, 38-mal häufiger angeklickt und erzeugen eine um 18% höhere Kaufbereitschaft. Bei Super Native Ads sind die Zahlen sogar noch höher! Woran das liegt? Die Lösung ist so einfach wie simpel: Menschen orientieren sich gerne an ihren Mitmenschen und lassen sich durch ihr Verhalten und ihre Aussagen beeinflussen. Dabei ist ihnen das meistens gar nicht so bewusst. Bestes Beispiel sind Influencer, vorwiegend auf Instagram. Der große Vorteil von Influencern: sie haben das Vertrauen ihrer Nutzer bereits gewonnen. So wird in den Videos das umworbene Produkt oder die umworbene Dienstleistung meist nur unterschwellig wahrgenommen (wenn mans gut macht). Das Produkt erfolgreich an den Mann oder die Frau zu bringen, passiert dann mehr oder weniger von ganz alleine.

 

Super Native Ads funktionieren ähnlich. Hier geht es allerdings eher um die Aufbereitung der Videos, nicht um die Personen, die im Video zu sehen sind. Das müssen keine bekannten Personen sein, im Gegenteil! Da sich die Videos nur schwer von den anderen Videos im privaten Feed oder in der Story unterscheiden, gelingt es den Super Native Ads, häufig deutlich höhere Klickraten zu erreichen. In Zeiten von Informationsfluten werden gerade solche Ads, die in das Leben des Users passen, zu echten Hinguckern! Probiert es aus, Ihr werdet überrascht sein!

 

Stay curious.

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