Zufriedene Mitarbeiter

Zufriedene Mitarbeiter: der Erfolgsfaktor für Unternehmen

Im Wettbewerb um gute Fachkräfte müssen Firmen heute mehr Anstrengungen unternehmen als vor 20 oder 30 Jahren. Der Fachkräftemangel hat dazu geführt, dass gute Mitarbeiter rar sind und die Unternehmen bevorzugen, die ihnen die besten Konditionen bieten. Zwar ist der Begriff Mitarbeiterzufriedenheit heute in aller Munde, doch nicht in allen Unternehmen, in denen darüber gesprochen wird, sind die Mitarbeiter so zufrieden, wie Vorgesetzte es vermuten. Wie positiv sie ihren Arbeitsplatz erleben, hängt von mehreren Faktoren ab. Geld spielt dabei nicht immer die Hauptrolle.

Zufriedene Mitarbeiter sind für ein Unternehmen extrem wichtig

Ein Unternehmen profitiert in vielerlei Hinsicht von zufriedenen Mitarbeitern. Wer seine Angestellten glücklicher macht, macht sein Unternehmen erfolgreicher. Warum? Weil zufriedene Mitarbeiter dem Unternehmen gegenüber loyal sind, mehr leisten als unzufriedene und sich mehr für Kollegen und die Firma einsetzen. Damit sorgen sie indirekt, aber auch direkt für eine gute Reputation der Firma.
Um neue Fachkräfte zu finden und zu halten, müssen Firmenchefs einiges in die Waagschale werfen. Es ist längst nicht damit getan, sie einem strengen Recruiting-Verfahren zu unterwerfen. Chefs stehen vor der Aufgabe, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Zufriedenheit jedes Mitarbeiters fördert. Unternehmer, die der Zufriedenheit am Arbeitsplatz nur einen geringen Stellenwert beimessen, müssen befürchten, dass die besten Talente zur Konkurrenz abwandern. Seien Sie der Konkurrenz also mindestens eine Nasenlänge voraus!

Wie binden Sie gute Kräfte an Ihr Unternehmen?

Mit der richtigen Strategie lassen sich die besten Mitarbeiter finden und auch halten. Jeder Mensch ist eine eigenständige Persönlichkeit und möchte daher individuell behandelt werden. Er hat auch eigene Vorstellungen und Bedürfnisse hinsichtlich seines Arbeitsplatzes. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen und die Bedingungen immer wieder neu abzuwägen. Ein gutes Motivationsmodell ist die Basis, mit der Sie die besten Fachkräfte ans Unternehmen binden. Es ist immer mehrstufig aufgebaut und schafft materielle und immaterielle Anreize. Die müssen optimal miteinander kombiniert werden.
Schaffen Sie ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Sprüche wie "der Arbeitsplatz ist kein Ponyhof" hört man zwar immer wieder, sie sind aber längst nicht mehr zeitgemäß. Glückliche und motivierte Mitarbeiter sind ein Pfund, mit dem Unternehmen wuchern können. Diese Mitarbeiter sind nicht nur produktiver als andere, sie haben auch bessere Ideen und keine Veranlassung, sich nach einem anderen Job umzuschauen. Auch Sie können viel dafür tun, dass Ihre Mitarbeiter gerne in die Firma kommen und, wenn notwendig, auch Überstunden ohne Frust leisten.
 

Diese Faktoren bestimmen das Arbeitsklima:

1. Offene Kommunikation


Offene Kommunikation ist die Basis einer konstruktiven Unternehmenskultur. Sorgen Sie für ein Klima, in dem jeder Probleme offen ansprechen darf, ohne Repressalien zu befürchten zu müssen. Diese sollte natürlich sachlich und ohne persönliche Vorwürfe vorgetragen werden. Holen Sie das Feedback regelmäßig ein.
 

2. Erkennen Sie gute Leistungen an


Wir alle brauchen Lob und Anerkennung. Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie fürs private Umfeld. Chefs, die nicht mit Lob sparen, damit aber auch nicht zu freigiebig sind, erkennen Leistung adäquat an. Lob stärkt das Selbstbewusstsein und die Motivation, sich weiterhin anzustrengen. Die Anerkennung sollte sich aber nicht allein auf Worte beschränken. Eine monetäre Anerkennung ist ebenfalls wichtig.
 

3. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter


Durch Unterstützung schaffen Sie ein angenehmes, wohlwollendes Arbeitsumfeld. Stellen Sie hochwertiges Arbeitsmaterial zur Verfügung, beispielsweise ergonomische Bürostühle oder technisch einwandfreies, ergonomisches Werkzeug. Schaffen Sie einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz. Bieten Sie regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten an, ein entscheidender Faktor für Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
 

4. Sorgen Sie für eine ausgeglichene Work-Life-Balance


Flexible Arbeitszeitmodelle sind der Schlüssel für eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Bieten Sie die Möglichkeit zum Homeoffice an. So ist es viel leichter, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Achten Sie auf ein besseres Zeit-Management, setzen Sie Prioritäten und delegieren Sie Aufgaben. Mit diesen Voraussetzungen können Sie auch leichter gute Mitarbeiter finden.
 

5. Bieten Sie Wohlfühl-Benefits an


in vielen Firmen haben sich kostenlose Obstkörbe schon lange etabliert. Obst schmeckt, ist gesund und hält die Konzentration hoch. Wer seinen Mitarbeitern frisches Obst anbietet, macht sie mit einfachen Mitteln zufriedener und profitiert selbst davon. Auch Coachings sind ein hervorragendes Mittel, die Mitarbeitermotivation zu steigern. Schulungen sind teuer, und wer dafür viel Geld ausgeben muss, hat kaum Lust, daran teilzunehmen. Schließlich opfert er dafür seine kostbare Freizeit. Kostenlose Schulungen bieten wichtiges Know-how, stärken das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter und helfen ihnen, auf der Karriereleiter voranzukommen. Ähnlich spannend ist auch die kostenlose Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Sie hat nicht nur den Vorteil, dass die Mitarbeiter körperlich oder damit auch geistig leistungsfähiger werden, sie lernen andere Kollegen besser kennen und schließen neue Kontakte.

Wie Sie neue, erstklassige Mitarbeiter suchen und halten

Wenn Sie neue Mitarbeiter suchen, sollten diese natürlich die gleichen Vorteile genießen wie Ihre derzeitige Belegschaft. Relevante Kandidaten finden Sie heute über Digital Recruiting. Im Vorstellungsgespräch kristallisiert sich schnell heraus, wer wirklich gut ist und zum Unternehmen passt. Doch mit Digital Recruiting alleine ist es nicht getan, die Talente müssen auch gehalten werden. Eine Gehaltserhöhung reicht häufig nicht. Jetzt kommen die oben beschriebenen Benefits zum Tragen. Bei jungen Leuten sind bestimmte Extras besonders begehrt: sie legen Wert auf Weihnachts- und Urlaubsgeld, eine betriebliche Altersvorsorge, Erfolgsbeteiligungen und Boni, kostenlose Getränke und eine gute Kantine. Damit unterscheiden sich die Ansprüche der 20- bis 35-Jährigen nicht wesentlich von denen, die ältere Mitarbeiter haben, nur die Prioritäten weichen ein wenig ab. Die Jüngeren nehmen sogar weniger Gehalt in Kauf, wenn sie stattdessen attraktive Zusatzleistungen erhalten – dazu sind Ältere viel seltener bereit.

Die Vorteile zufriedener Mitarbeiter für Kunden und Unternehmen

1. Zufriedene Mitarbeiter erzeugen zufriedene Kunden


Mitarbeiterzufriedenheit ist messbar, und zwar in Form ihres Engagements. Wertgeschätzte Mitarbeiter sind engagierter und aufmerksamer, darum fällt es ihnen leichter, gute Kundenbeziehungen aufzubauen. Zufriedene Mitarbeiter strahlen so viel Positives aus, dass sich Kunden in ihrer Gegenwart wohler fühlen und eher geneigt sind, zu beauftragen oder kaufen. Die Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit: Zufriedene Kunden kommen gerne zu dem Unternehmen zurück, das ihnen gute Erlebnisse beschert hat. Sie verhalten sich dem Unternehmen gegenüber loyal.
 

2. Zufriedene Mitarbeiter bieten besseren Service


Wer mit seiner Arbeit zufrieden ist, möchte seinen Kunden ein gutes Einkaufserlebnis und guten Service bieten. Er kann den Dienstleistungsgedanken viel besser verinnerlichen. Die Servicequalität hängt aber auch mit festen Service-Vorgaben der Unternehmensleitung zusammen. In Dienstleistungsunternehmen ist die Schaffung einer Servicekultur unverzichtbar.
 

3. Zufriedene Mitarbeiter stärken das Firmenimage


Dank zufriedener Mitarbeiter kann sich ein Unternehmen von seiner besten Seite zeigen. Eine positive Grundhaltung der Belegschaft wirkt sich nicht nur günstig auf die Kundenbeziehungen aus, zufriedenen Mitarbeitern ist es auch wichtig, dass es ihrem Arbeitgeber gut geht. Sie wissen, dass sie davon profitieren. Damit sind zufriedene Mitarbeiter für ein starkes Firmenimage und die Firmenreputation unverzichtbar. Die wiederum hat große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Firma.

Fazit

Viele Unternehmer glauben, wenn sie sämtliche Anstrengungen auf den Kunden ausrichten, tun sie das Beste für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Weit gefehlt! Mitarbeiter-Fokussierung ist deutlich wichtiger als Kundenorientierung. Wie motiviert Ihre Mitarbeiter sind, finden Sie durch regelmäßige Befragungen zum Betriebsklima und den Arbeitsbedingungen heraus. Gerade in unserer hochtechnisierten Welt sind Arbeitsumgebungen einem ständigen Wandel unterworfen. Was heute kein Problem ist, kann sich schon morgen als große Hürde herausstellen. Reagieren Sie frühzeitig, wenn Sie merken, dass sich Unzufriedenheit im Betrieb breit macht. Sonst verlieren Sie womöglich die besten Leute an die Konkurrenz.

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